BERLINER SCHULE FUCAST

Im umfangreichen FUcast beantwortet Farin Urlaub Moderatorin Silke Super (so ziemlich) alle Fragen zu "Berliner Schule", Leben und Werk und dem ganzen verdammten Rest.

Wie fühlt sich die Veröffentlichung im Vergleich zu einem regulären Album für dich an? Bist du genauso gespannt oder aufgeregt wie sonst auch, oder ist es anders?
Man muss realistisch sein: Ich gebe zwei Interviews. Das deutet ja schon an, wie hoch wir das hängen wollen. Das ist keine reguläre Veröffentlichung.
Natürlich bin ich gespannt, was die 2.000 Leute sage, die die Platte kaufen und anhören, aber das Ganze ist eher ein Einlösen eines halbes Versprechens, und wie gesagt: Johannes Haushofer.
Was wäre, wenn die Veröffentlichung im Demozustand produktionstechnisch einen völlig neuen Trend setzen würde?
Es würde mich gleichermaßen erschrecken wie amüsieren. So weit weg ist es aber gar nicht von der jetzigen Realität. Winsons "Wovon lebt eigentlich Peter?" war im Prinzip so aufgenommen, musikalisch natürlich besser, weil er gute Musiker hatte. Aber es existiert natürlich das "Home Recording Straight to Release", vor allem natürlich in der elektronischen Musik, einfach aus der Dose oder so wie bei YouTube – hörte ich.
Ich sage mal: Die Wahrscheinlichkeit, dass ich da einen riesen Trend lostrete, ist im Promille-Bereich.
Ist das alles oder hast du noch kellerweise Material rumliegen und könntest dir vorstellen, nochmal so etwas zu veröffentlichen?
Es gibt mehr, aber das wäre so viel schlechter. Es ist niemandem gedient, wenn es eine Quälerei wird, es durchzuhören und die Gags so flach sind, dass man es sein lassen sollte. Das Album ist jetzt das, was ich mich rauszugeben traue. Wenn wir über Instrumental-Stücke reden, wäre es nochmal etwas ganz anderes, aber wer will das schon von mir hören? Das können andere einfach echt besser.
Ich würde mir das anhören, wenn du es schaffst, Witze in Melodien erzählen zu können.
Meine Gitarre kann dann sprechen ... ne, lass mal.
Wir sind dann durch, ich habe zu danken.
Ich habe zu danken und Johannes Haushofer müssen wir auch danken
– Thank you Johann –