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DAS BUCH DES MONATS OKTOBER
Während bei dem Versuch, die eigentlichen Ursachen der Eroberung der Neuen Welt durch Europäer zu verstehen, gewisse Fortschritte erzielt wurden, gibt Afrika, über Jahrmillionen Stätte der menschlichen Evolution, an der auch der anatomisch moderne Mensch herangereift sein dürfte und wo Krankheiten wie Malaria und Gelbfiebereuropäische Entdecker dahinrafften, nach wie vor große Rätsel auf. Angesichts des gewaltigen zeitlichen Vorsprungs, den Afrika zweifelsohne besaß, stellt sich die Frage, warum Kanonen und Stahl nicht zuerst in Afrika auftauchten und den Afrikanern und ihren Krankheitserregern die Macht gaben, Europa zu erobern. Und wie erklärt es sich, dass die australischen Aborigines das Stadium von Jägern und Sammlern mit Steinwerkzeugen nie verließen?
Mit Hilfe der Theorie des Geographischen Determinismus liefert der 1937 geborene amerikanische Evolutionsbiologe einen beeindruckenden Nachweis der Entstehung menschlicher Merkmale. Nicht "Rassen" waren entscheidend für die menschliche Entwicklung, sondern erhebliche Unterschiede in der natürlichen Ausprägung der Kontinente sorgten für ebenso unterschiedliche Ausgangsvoraussetzungen in der Entwicklung (und der Konfrontation). So leitet er auch die heute deutliche Vorherrschaft der europäischen und asiatischen Kulturen gegenüber der sogenannten Dritten Welt ab.
DIE AUFLÖSUNG
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Gesucht war "Arm und Reich" von Jared Diamond. Das Buch geht an Karin Boos (Tettnang), Nicole Grötzsch (Leipzig) und
Friederike Ernert (Köln).
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