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DAS BUCH DES MONATS SEPTEMBER
Selbst auf einer Anklagebank ist es immer interessant, von sich sprechen zu hören. Ich kann sagen, dass während der Plädoyers des Staatsanwalts und meines Verteidigers viel von mir gesprochen wurde und vielleicht mehr von mir als von meinem Verbrechen. Waren sie übrigens so verschieden, diese Plädoyers? Der Verteidiger hob die Arme und plädierte auf schuldig, aber mit mildernden Umständen. Der Staatsanwalt streckte die Hände aus und prangerte meine Schuld an, aber ohne mildernde Umstände. Etwas störte mich jedoch irgendwie. Trotz meiner Bedenken war ich manchmal versucht, mich einzumischen, und mein Anwalt sagte dann zu mir: "Seien Sie still, das ist besser für Ihre Sache." Man schien diese Sache gewissermaßen ohne mich zu verhandeln.Alles lief ohne mein Zutun ab. Mein Schicksal wurde geregelt, ohne dass man nach meiner Meinung fragte.
DIE AUFLÖSUNG
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Gesucht war "Der Fremde" von Albert Camus. Das Buch geht an Anja Abendroth (Magdeburg), Peter Geiß (St. Wendel) und
Stephanie Thiemichen (Cavertitz).
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