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DAS BUCH DES MONATS SEPTEMBER
Früher, als ich geglaubt hatte, kam ein Morgen, der, allem Anschein nach zu urteilen, vorläufig der letzte Morgen sein würde, der mich in einem Bett sah. Ich suchte meine Taschen durch und fand, dass ich gerade noch genügend besaß, um ein kurzgehaltenes Frühstück möglich zu machen. Kurzgehaltene Frühstücke finden nicht meinen Beifall. Sie sind ein Vorspiel von Mittagessen und Abendmahlzeiten, die nicht erscheinen werden. Einen Fibby findet man auch nicht jeden Tag. Sollte ich aber wieder einen antreffen, dann erzähle ich ihm das nächste Mal meine Geschichte so komisch wie nur möglich, vielleicht weint er dann herzbrechend und bekommt die Gegenidee zu Fibbys Fünftausend-Dollar-Idee. Aus einer Idee lässt sich immer Geld herausquetschen, ob sie nun zum Weinen ist oder zum Lachen. Es gibt ebensoviele Menschen, die gern weinen und für die Möglichkeit, weinen zu können, ein paar Dollar bezahlen, wie es Menschen gibt, die lieber lachen wollen.
Der gesuchte Roman erzählt die Geschichte eines amerikanischen Seemanns in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg. In Antwerpen ohne Papiere gestrandet, erlebt er als Staatenloser eine Irrfahrt durch mehrere Länder, arbeitet für einen Hungerlohn als Schiffsheizer und landet schließlich auf einem Seelenverkäufer, der für einen Versicherungsbetrug versenkt wird.
Bis heute ist die wahre Identität des Autors nicht zweifelsfrei geklärt, der unter seinem Pseudonym vor allem mit sozialkritischen, aus meist proletarischer Sicht geschilderten Abenteuergeschichten weltbekannt wurde. Allerdings weist einiges darauf hin, dass es sich um einen Deutschen handelt, der nach seinem Engagement in der Münchner Räterepublik emigrierte und schließlich nach Mexiko gelangte, wo er 1969 starb.
DIE AUFLÖSUNG
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Gesucht war "Das Totenschiff" von B. Traven. Das Buch in der Rowohlt-Ausgabe geht an Simone Höllen (Niederkassel), Henning Nugel (Dortmund) und Thekla Haase (Schönebeck).
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