Buch des Monats DAS BUCH DES MONATS MÄRZ

Das Volk sieht die Nebel, welche den Horizont umziehen, und das Ausbleiben des Seewindes bei Nacht für sichere schlimme Vorzeichen an. Wir erhielten viele Besuche, die sich erkundigten, ob unsere Instrumente neue Stöße für den anderen Tag anzeigten. Besonders groß und allgemein wurde die Unruhe, als am 5. November, zur selben Stunde wie Tags zuvor, ein heftiger Sturm eintrat, dem ein Donnerschlag und ein paar Tropfen Regen folgten; aber es ließ sich kein Stoß spüren. Sturm und Gewitter kamen fünf oder sechs Tage zur selben Stunde, ja fast zur selben Minute wieder.
Das Erdbeben vom 4. November, das erste, das ich erlebt, machte einen umso stärkeren Eindruck auf mich, da es, vielleicht zufällig, von so auffallenden meteorischen Erscheinungen begleitet war. Auch war es eine wirkliche Hebung von unten nach oben, kein wellenförmiger Stoß.


Der gesuchte Bericht handelt von einer fünfjährigen Forschungsreise eines der berühmtesten Naturforscher der Welt durch den sogenannten "neuen Kontinent", die er mit einem französischen Freund und Geistesverwandten unternahm. Mit - für die Zeit um die Wende zum 19. Jahrhundert - modernsten Messinstrumenten augestattet, legte er den Grundstein für eine moderne, humanistisch orientierte Welterforschung.

DIE AUFLÖSUNG

Buch des Monats Gesucht war "Die Reise nach Südamerika" von Alexander von Humboldt.