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DAS BUCH DES MONATS FEBRUAR
Doch die Regeln der Wahrscheinlichkeit, fuhr Gauß fort, während er die Hände auf seinen schmerzenden Rücken preßte, gälten nicht zwingend. Sie seien keine Naturgesetze, Ausnahmen seien möglich. Zum Beispiel ein Intellekt wie seiner oder jene Gewinne beim Glücksspiel, die doch ständig unleugbar irgendein Strohkopf mache. Manchmal vermute er sogar, daß auch die Gesetze der Physik bloß statistisch wirkten, mithin Ausnahmen erlaubten: Gespenster oder die Übertragung der Gedanken.
Eugen fragte, ob das ein Scherz sei.
Das wisse er selbst nicht, sagte Gauß, schloß die Augen und fiel in tiefen Schlaf.
Der gesuchte philosphische Abenteuerroman zählt zu den erfolgreichsten und meistgelobten deutschen Veröffentlichungen des letzten Jahrzehnts. Der Autor - bei Erscheinen des Werks gerade mal 30 Jahre alt und schon vorher den großen Schriftsteller-Talenten zugerechnet - verknüpft die halbfiktiven Lebensgeschichten zweier großer deutscher Forscher - des aus seiner Heimatstadt Göttingen fast nie herauskommenden Mathematikers Carl Friedrich Gauß und des weitgereisten Naturforschers Alexander von Humboldt - zu einer gleichermaßen erhellenden wie humoristischen Reflexion über das Forschen, die Wissenschaft und das Leben im frühen 19. Jahrhundert.
DIE AUFLÖSUNG
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Gesucht war "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann.
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